
Wandern mit (und ohne) Hund – unterwegs auf dem Löcknitztalweg
Ein leises Plätschern. Ein fernes Rascheln im Schilf. Und ein Weg, der sich durch ein echtes Naturparadies schlängelt. Willkommen im Löcknitztal – einer Landschaft, die in einer eiszeitlichen Schmelzwasserrinne entstand und heute zu den schönsten Regionen im Landkreis Oder-Spree gehört. Perfekt für eine Tagestour mit und ohne Vierbeiner.

Los geht es in Grünheide, Bahnhof Fangschleuse.
Nach nur 20 Minuten Fußweg stehen Sie im Naturschutzgebiet. Der Alltag fällt ab, die Luft riecht nach Wald. Über 100 Vogelarten leben hier, vielfältige Fischarten tummeln sich in den klaren Gewässern. Wer stehen bleibt und lauscht, hört ein Konzert aus Vogelrufen und Blätterrauschen.
Nun haben Sie die Wahl zwischen zwei Routen. Die erste führt etwa zehn Kilometer durch unberührte Natur – ein stiller Weg für alle, die Ruhe suchen. Wichtig: Proviant nicht vergessen, denn Restaurants gibt es hier keine! Dafür warten Feuchtwiesen, der Kieskanal und stille Uferwege. Hunde lieben diese Strecke: weicher Boden, viele Schattenplätze, kaum Begegnungen.

Die zweite Route zeigt eine andere Seite der Region. Sie führt neun Kilometer rund um den Werlsee und weiter zum Peetzsee – zwei Gewässer, die miteinander verbunden sind.
Zwischendurch locken Restaurants zur Stärkung. Im Wirtshaus Heidereuter genießen Sie deftige Klassiker oder ein kühles Bier.
Direkt am Peetzsee liegt das Il Borgo Ristorante in einer alten Jugendstil-Villa. Italienische Küche, Bootsanleger, herzliche Gastfreundschaft.
Ob stille Naturtour oder aussichtsreiche Seenrunde – der Löcknitztalweg zeigt, wie vielfältig Brandenburg sein kann. Schnüren Sie die Schuhe und ab geht’s ins Grüne!
Bildnachweis: Peetzsee, Löcknitz: AdobeStock




