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Zwei Fahrgastlieblinge punkten mit Reisegeschichten

Die ODEG geht mit zwei Nominierten beim Wettbewerb „Eisenbahner mit Herz“ ins Rennen

Berlin, 10.05.2021 – Die ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH kann auch in diesem Jahr zwei von ihren Servicemitarbeitern im Nahverkehr als Nominierte für den Titel „Eisenbahner mit Herz“ vorweisen.

Sebastian Fink, Servicemitarbeiter im Nahverkehr aus Mecklenburg-Vorpommern, überzeugte mit seinem Einsatz zur Rettung einer Taube am Hauptbahnhof Stralsund und Sebastian Fröschke, Servicemitarbeiter im Nahverkehr aus Brandenburg, half einem Fahrgast kurzerhand, indem er aus eigener Tasche ein Ticket bezahlte und so dessen Feiertage rettete.

Wer mit der Bahn fährt, erlebt die unglaublichsten Geschichten. So die Devise und die Motivation des gemeinnützigen Verkehrsbündnisses der Allianz pro Schiene, jedes Jahr die Eisenbahner/-innen zu ehren, deren Reisegeschichte die Fahrgäste am meisten berührt. Insgesamt 24 Nominierte haben es dieses Jahr geschafft, die Jury der Allianz pro Schiene mit ihren Reisegeschichten zu überzeugen, und stehen nun zur Wahl um einen der begehrten Titel. Eine Jury sichtet die vielversprechendsten Vorschläge und kürt schließlich Bundes- und Landessieger mit den schönsten, rührendsten oder witzigsten Erlebnissen.

In der andauernden Corona-Krise haben auch die Eisenbahner/-innen noch einmal unterstrichen, wie wichtig eine stabile Mobilität und freundliche Begleitung der Züge ist. In dem bundesweiten Wettbewerb konnten zwei Mitarbeiter der ODEG mit ihren Reisegeschichten punkten. Hierfür nominieren die Fahrgäste diese als Vorschlag. Neben der Aussicht auf einen Bundes- oder Landessieg gibt es zusätzlich einen Publikumspreis, bei dem jeder online über den sogenannten „Social Media Hero“ abstimmen kann. Auch hier stehen aktuell die Chancen sehr gut, dass ein Servicemitarbeiter im Nahverkehr der ODEG gewinnen könnte.

Noch bis zum 16. Mai 2021 kann man seinen Eisenbahner mit Herz als Social Media Hero wählen. In der Online-Galerie sind alle Geschichten der Nominierten zu finden:

https://www.allianz-pro-schiene.de/wettbewerbe/eisenbahner-mit-herz/die-nominierten/.
Die Abstimmung funktioniert sehr einfach: die einzige Voraussetzung ist eine E-Mail-Adresse, die man hierfür eintragen und den zugesendeten Link wiederum bestätigen muss. Besondere Reisegeschichten können die ODEG-Fahrgäste unter allianz-pro-schiene.de einsenden.

 

Die nominierten Reisegeschichten der ODEG-Mitarbeiter mit Herz 2021:

Sebastian Fink

Servicemitarbeiter im Nahverkehr aus Mecklenburg-Vorpommern

Ein Herz für Tauben
(eingereichte Geschichte vom Fahrgast Naomi Möller)

Auf ihrem täglichen Weg zum Hauptbahnhof Stralsund sieht die Einsenderin Naomi Möller eine Taube, die sich so unglücklich in einem Band verstrickt hat, dass sie weder laufen noch fliegen kann. Frau Möller kommt mit Sebastian Fink ins Gespräch und erzählt ihm vom gefangenen Tier. Sie beschließen zu helfen. Angelockt mit Brotkrümeln kann der tierliebe Sebastian Fink das in Not geratene Tier aufnehmen und befreien. Sogleich fliegt die Taube erleichtert davon. „Herr Fink liebt nicht nur seine Arbeit, sondern auch die Tiere und seine Umwelt, deswegen hat er meiner Meinung nach verdient, Eisenbahner mit Herz zu werden“, schreibt Naomi Möller.

Sebastian Fröschke
Servicemitarbeiter im Nahverkehr aus Brandenburg


Ein echter Vertrauensvorschuss
(eingereichte Geschichte vom Fahrgast Lieselotte Zein)

Lieselotte Zein hat ihre Familie über die Feiertage besucht und sitzt müde und zufrieden im Zug zurück nach Berlin. Sie kommt mit Zugbegleiter Sebastian Fröschke ins Gespräch, der sich freundlich nach ihrer Lektüre erkundigt. Ihren Fahrschein möchte die Einsenderin im Zug lösen, was auf dieser Linie möglich ist. Leider hat Frau Zein nicht mitbekommen, dass ihre Bankkarte vor Kurzem abgelaufen ist und die Zahlung daher nicht möglich ist. Nachdem auch die Handyticket-App keine Option ist, fasst Fröschke sich ein Herz und bietet der Einsenderin an, das Ticket aus eigener Tasche zu bezahlen, wenn sie ihm den Betrag anschließend überweist. „Herr Fröschke hat mir den Jahresanfang wirklich gerettet und mich inspiriert in Zukunft ebenso couragiert und menschlich zu handeln. Wir leben in einer schnelllebigen, egoistischen Welt - da ist solches Handeln wirklich die Ausnahme“, schreibt Lieselotte Zein über „ihren“ Eisenbahner mit Herz.

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